Chronik

 

Kirche Enzersdorf an der Fischa

Herzog Leopold bestätigte im Jahre 1200 dem Schottenkloster alle von seinem Großvater gemachten Schenkungen an das Kloster: 11 Ganzlehen, das Patronat über die Kirche und eine Mühle in Enceinsdorf.

Der romanische Quaderbau hatte in der ersten Hälfte des 13. Jhdt. ein Kirchenschiff in der Größe von 11 x 5,5 Meter und an der Ostseite einen Turm von 4 x 4 Meter.

Die Seitenkapelle in der Höhe des Hochaltares ist gotischen Ursprungs.

Der Herrschaftsbesitzer, Bartholomäus Freiherr von Tinti, ließ die Kirche 1715 auf seine Kosten, im Barockstil auf die heutige Größe ausbauen.

1743 ist eine zweite Sakristei erbaut worden.

Das Gotteshaus wurde 1746 dem Hl. Thomas geweiht.

1956 war die letzte Glockenweihe von zwei Glocken, die älteste ist aus dem Jahre 1690.

1963 wurde die Beichtkapelle errichtet.

In den Jahren 1991 – 1997 fand die letzte Innenrestaurierung und 1998 die Außenrenovierung statt.

 


 

Kirche Kleinneusiedl

1723 kauften Jakob Conrad Schickh - Äußerer Rat und Mauteinnehmer von Wien - und seine Frau Katharina ein Haus in Kleinneusiedl.

1724 ersuchte er den Bischof von Passau um eine Genehmigung zur Erbauung einer kleinen Kapelle mit Turm und kleiner Glocke zu Ehren des Hl. Johannes v. Nepomuk.

Am 20. Juni 1725 wurde die Kapelle mit den Reliquien der Hl. Märtyrer Probi und Modesti, vom Bischof zu Passau Graf von Lamberg geweiht.

In der barocken Kapelle befinden sich das Altarbild des Hl. Johannes v. Nepomuk auf dem Sterbebett, die beiden Statuen der Hl. Katharina und des Hl. Jakobus des Älteren, zwei Seitenaltäre sowie das Wachsrelief Maria mit dem Kind.

1781 erfolgte die Einverleibung von der Pfarre Schwadorf nach Enzersdorf/Fischa.

Gespendet wurden 1968 eine dritte Glocke und das 1971 errichtete Mahnmal – Nie wieder Krieg – neben der Kirche. 

Die letzte Innenrestaurierung fand im Jahre 2000 statt.